„Das Vornehmste dieser Feierlichkeit ist Wein und Brezeln“ – Geleitbrezel an der Galluswarte

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So lange der Vorrat reicht, begrüßen wir am Samstag/Sonntag (4.-5- Juli) alle Besucher*innen der Stadtlabor-Ausstellung an der Galluswarte mit einer besonderen Brezel, der „Geleitbrezel“.

Denn die Brezel hat auch in Frankfurt eine jahrhundertealte Tradition, z.B. als Geleitbrezel. Das obige Zitat stammt aus dem Jahr 1788, aus einer Beschreibung/Abrechnung über ein Messegeleit!

An der Galluswarte wurde früher ein solches Geleit zum Schutz für Händler und Kaufleute z.B. aus Mainz kommend an die Stadt Frankfurt übergeben. Bei der Feierlichkeit wurde reichlich getafelt und es wurden Brezeln verteilt.

P.S. Vielen Dank an REWE und die Glocken Bäckerei für diese Brezelspende an das Stadtlabor!

Gallus: Ein Viertel und ein Ganzes. Stadtlabor-Ausstellung mit Rahmenprogramm ab 24. April in Frankfurt

Am 23. April wird unsere Stadtlabor-Ausstellung 2015 des Historischen Museums Frankfurt direkt an der Galluswarte endlich eröffnet, die Vorarbeiten laufen auf Hochtouren. Pünktlich vor der Nacht der Museen in Frankfurt am 25. April haben wir dann für alle geöffnet, der Eintritt ist übrigens frei!

Gallus: Ein Viertel und ein Ganzes. Stadtlabor-Ausstellung
HIER sind wir zu finden:

Kleyerstraße 1, an der Galluswarte (ehem. BMW-Glöckler)
60326 Frankfurt am Main
Anfahrt mit ÖPNV: S-Bahn 3-6 // Straßenbahn-Tram 11, 21 // Bus-Linie 52, bis Galluswarte
Infos: gallus.stadtlabor-unterwegs.de

Öffnungszeiten:
24. April bis 06. September 2014
Montags geschlossen
Dienstag bis Freitag 15-19 Uhr
Samstag bis Sonntag 12-18 Uhr

Wir haben ein umfangreiches Rahmenprogramm,
das in drei Blöcken stattfindet:

Festivalblock 1: 24. April – 26. April 2015
Festivalblock 2: 02. Juli – 05. Juli 2015
Festivalblock 3: 03. September – 6. September 2015

Führungen auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich!
Kontakt: Susanne Angetter (Montag bis Donnerstag 10-15:30 Uhr) Tel.: +49 (0) 69-212-35154 // besucherservice.historisches-museum@stadt-frankfurt.de

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Frankfurt, Feuer und Flamme für das Stadtlabor unterwegs im Gallus

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@GallusDippe, nicht nur am Valentinstag in #meinGallus in #meinFrankfurt

Jede*r ist ein Experte*in für seine Stadt!
So lautet das Motto des „Stadtlabors”, einer Ausstellungsreihe des historischen museums frankfurt seit 2010. Die Stadtlabor-Ausstellungen folgen einem partizipativen Grundgedanken, sie entstehen in enger Zusammenarbeit mit wechselnden Gruppierungen aus der Stadtgesellschaft, entsprechend wechseln die jeweiligen Ausstellungsthemen. Wenn 2016 die neuen Dauerausstellungen im Neubau des historischen museums frankfurt eröffnen, dann hat das Stadtlabor dort seinen festen Ort. Bis dahin ist es “unterwegs” und macht an verschiedenen Stationen in der Stadt Halt, im Jahr 2015 ist es unterwegs im Gallus.

Warum braucht es ein Stadtlabor?
Jeder erlebt die Stadt auf unterschiedliche Art und Weise. Für den Mitarbeiter einer Bank stellt sich Frankfurt sicher ganz anders dar als für einen arbeitslosen Jugendlichen, und für einen leidenschaftlichen Freizeit-Schwimmer sind in Frankfurt ganz andere Orte bedeutsam als für einen Museumsfan oder gar für einen Obdachlosen. Man könnte glatt sagen, dass heute viele verschiedene Frankfurts nebeneinander existieren und dass wir in vielen verschiedenen Welten leben, die nur noch wenig Berührungspunkte untereinander aufweisen.
Angela Jannelli, Kuratorin Stadtlabor unterwegs im Gallus

Jedes Kind hat Rechte! 25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention

Zum Weltkindertag am 20. September und dem diesjährigen 25. Jubiläum der UN-Kinderrechtskonvention am 20. November machten UNICEF und andere auf die Kinderrechte (hier in kindgerechter Sprache) aufmerksam, mit dem Aufruf „Die Kinderrechte verwirklichen – Für jedes Kind!“ und der Forderung: Kinderrechte ins Grundgesetz
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Zusammengefaßt haben Kinder das Recht, in einer sicheren Umgebung mit gewaltfreier Erziehung, Fürsorge ohne Diskriminierung zu leben und aufzuwachsen. Sie haben das Recht auf Zugang zu sauberem Wasser, Nahrung, medizinischer Versorgung, Ausbildung, Freizeit, Spielen und auf Mitsprache bei Entscheidungen, die ihr Wohlergehen betreffen. (siehe Wikipedia: UN-Kinderrechtskonvention – 10 Grundrechte)

Insbesondere der Bereich der Versorgung von Kindern mit Wasser und Nahrung berührt das Dippegucker-Projekt im Stadtlabor unterwegs im Gallus.
Die Versorgungssituation war im Gallus in den letzten 100 Jahren starken Schwankungen unterworfen, wovon besonders auch die Kinder betroffen waren. Gegenwärtig dürfte zwar eine Grundsicherung der meisten Kinder im Gallus gewährleistet sein, die aber sicher einigen soziokulturellen Unterschieden unterworfen ist. Auch aus diesem Grund ist ein Teilaspekt im GallusDippe-Projekt die Versorgung der Kinder und der beispielhaften Dokumentation ihrer Lieblingsrezepte/-Essen früher und heute im Gallus.

Ansprechpartner im Gallus für Fragen rund um Anliegen der Kinder sind neben den örtlichen Kitas/Horten/Schulen und Kinder-/Jugendeinrichtungen/-gruppen u.a. „Kind im Gallus“ (www.kind-im-gallus.de), Kinder im Zentrum Gallus e.V. (www.kiz-gallus.de) und die Kinderbauftragte im Gallus, Frau Reukauf.

Das Dippegucker-Projekt im Internet

Die zentrale Webseite und Anlaufstelle für das Dippegucker-Projekt GallusDippe im „Stadtlabor unterwegs“ im Gallus (siehe Blog) ist und bleibt dieses Blog 🙂
Blog: gallusdippe.wordpress.com

Neu ist eine Webseite auf jimdo.com, die als übersichtliche
WEB-VISITENKARTE dient:  gallusdippe.jimdo.com
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„Was das Gallus bewegte“ von Hanne Emrich

Zur Recherche im Dippegucker-Projekt gehört natürlich auch die Textarbeit und Sichtung schon veröffentlichter Arbeiten. Ein empfehlenswertes, informativ-spannendes Grundlagenwerk ist dabei sicher auch für andere „Stadtlabor unterwegs“-Projekte im Gallus „Was das Gallus bewegte“ von Hanne Emrich aus dem Jahr 2008.

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Die Arbeit ist keine klassische Chronik des Gallus(-viertels):

In dieser Zusammenstellung geht es mir darum, verschiedene Ereignisse, die hier geschehen sind, vor dem Vergessen zu bewahren. […]
Manche der hier dargestellten Geschehnisse erregten die Menschen im Gallusviertel, man sprach darüber. Anderes geschah eher unbemerkt und wurde erst Jahrzehnte später publiziert. Manche Begebenheiten habe ich eher zufällig entdeckt und bin ihnen nachgegangen.
Hanne Emrich in ihrer Vorbemerkung

Das Buch im Selbstverlag ist in der Stadtbücherei Frankfurt und der Universitätsbibliothek der Goethe Universität verfügbar.
Die Lese-Empfehlung gilt übrigens ausdrücklich auch für alle, die nicht im Stadtlabor aktiv sind/sein möchten, für alle Frankfurter*innen und besonders für Bewohner*innen des Gallus – danach seht Ihr Euren Stadtteil mit anderen Augen 😉

Neues im Blog Stadtlabor unterwegs im Gallus: über „ein Projekt, das so manche Überraschung bereithält“

Über den 2. Stadtlabor-unterwegs-Workshop „IdeenReich Gallus“ am 27.09.2014 im SIKS – Stadtteilinitiative Koblenzer Straße – ist es jetzt einen bebildeter Bericht im Blog „Stadtlabor unterwegs im Gallus“ von Sonbol Karimi online, über positive Überraschungen, Vielfalt und ein „Projekt mit offenem Ausgang“ (Angela Jannelli):
Stadtlabor unterwegs – ein Projekt, das so manche Überraschung bereithält

Dies nutzen die Projektteilnehmer*innen voll aus und überfluteten (im positiven Sinne natürlich) die Museumkuratorinnen mit den kreativsten Projektideen – angefangen von der Geschichte über die Infrastruktur bis hin zur Kulinarik. Kurzum: alles, was sie mit dem Gallus assoziierten – wenn auch nur im weitesten Sinne. Die schier übersprudelnden Ideen der Teilnehmer*innen überraschten mich …
[…]
Während die Einen konkrete Themenvorschläge machen, aber (noch) keine Vorstellung von der Umsetzung haben, haben andere zwar keine konkrete Idee, aber klare Vorstellungen von der Umsetzung. Diejenigen, die noch keine klare Projektidee formulieren können, ließen sich nicht davon abhalten, sich in der ersten Lösungsfindung tatkräftig einzubringen. Ganz im Gegenteil: …
[…] Es ist der partizipative Leitgedanke des Stadtlabors, der das Projekt auszeichnet und es am Leben erhält.