„Gefangene Bilder“ – Tweetup im Historischen Museum #histweet mit @GallusDippe

#Tweetup mit dem Hashtag #histweets am 16. Oktober in der Ausstellung „Gefangene Bilder. Wissenschaft und Propaganda im Ersten Weltkrieg“ im Historischen Museum Frankfurt.
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Was spiegelt sich im Auge des Kriegsgefangenen? Eine fast surrealistisch anmutende Ausschnittvergrößerung

Der Kurator der Ausstellung, Benedikt Burkhard, führte uns durch die Ausstellung, „die um 15 fotografischen Porträts von zehn Personen aus Nord- und Westafrika kreist. Das Besondere an den Fotografien ist: sie entstanden in einem Kriegsgefangenenlager in Deutschland und beleuchten den Ersten Weltkrieg und die Erinnerung daran“ – das „Halbmond-Lager“ in Wünsdorf wurde extra für muslimische Kriegsgefangene im 1. Weltkrieg zur „Umerziehung“ eingerichtet.
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Herbstküche in Frankfurt mit Kürbis-Rezepten aus dem Gallus

Der Kürbis wurde lange Zeit in Mitteleuropa als Viehfutter betrachtet, das war auch in Deutschland nicht anders. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts wurde der Kürbis hierzulande hauptsächlich zur Ölgewinnung und als Viehfutter verwendet, selten wurde er süß-sauer eingemacht, auch in Frankfurt? Wurde der Kürbis im Gallus als Küchengemüse genutzt und angebaut? Was sind Eure Kürbis-Lieblingsrezepte aus dem Gallus?
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(Foto: Birnenkürbis, Cucurbita moschata, ‚Butternut‘)

Erst in jüngerer Zeit wurde der Kürbis als vielfältiges Gemüse für die Küche (wieder-)entdeckt, wozu sicher die immer populärer werdende vegetarische und vegane Küchen beigetragen haben, aber auch die mittlerweile starke Vermarktung von Halloween. Die meisten werden vermutlich schon einmal eine leckere Kürbiscremesuppe probiert haben.

In den Nachkriegsjahren des 2. Weltkrieges wurde angesichts des Nahrungsmittelmangels der Kürbis offenbar als „Obst- und Gemüseaustausch“ betrachtet für zuvor Übliches, wie es in einem kleinem Büchlein von Walter Jenning aus dem Jahr 1948 heißt: „Kürbis als Obst- und Gemüseaustausch: Kürbisgerichte als zeitgemäße Mahlzeit“ (Selbstverl., 1948 – 8 Seiten)